FB 01: Kultur- und Sozialwissenschaften

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Lernen aus dem Koffer

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Studierende entwickelt einen Museumskoffer zum Bramscher Rot

 Wenn wir von Koffer sprechen, so verbinden wir damit Reiselust und Sehnsucht nach Ferne. Anders der von Karin Peuler entwickelte Museumskoffer. Er verheißt Lernlust und Sehnsucht nach dem Regionalen. Die in dem komprimierten „Sammlungsraum“ des Koffers verstauten repräsentativen Objekte bzw. Arbeitsmaterialien zu der spezifischen Thematik des Tuchmacher-Handwerks in Bramsche bereiten als „Museum im Kleinen“ auf den Besuch im Museum vor. Sie können aber auch als Ausgangspunkt für schulische bzw. museale Projekte oder Aktionstage eingesetzt werden. Karin Peuler hatte sich in ihrer Masterarbeit zum Ziel gesetzt, didaktisches Material für Schüler und Schülerinnen über das Bramscher Tuchmacher Museum, zur „Farbe Rot“ im Allgemeinen, dem „Bramscher Rot“ im Besonderen und zum „Färben mit Naturmaterialien“ zu entwickeln. Oberste Prämisse der angehenden Lehrerin war, dass Lernende einen spielerischen, ganzheitlichen Zugang zur Geschichte des Tuchmacherhandwerks in Bramsche und dem speziellen Farbton Bramscher Rot, der die Bramscher Tuchmacher überregional bekannt machte, erhalten. Die Studierende hat mit unglaublich viel Fleiß, Liebe und Ausdauer zahlreiche didaktisch-methodische, ästhetisch anspruchsvolle Unterrichtsmaterialien zu den oben genannten Themen selbst hergestellt, die nun im Museum griffbereit auf ihren Einsatz warten. Denn der Förderverein des textilen Industriemuseums in Bramsche war ebenfalls von der pädagogischen Qualität des Koffers überzeugt und erwarb diesen für die museumspädagogische Abteilung.