FB 01: Kultur- und Sozialwissenschaften

Textiles Gestalten


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Digitale Lehre: Studierenden-Feedback

Rückmeldungen zu zwei Online-Seminaren bei Prof. Dr. Bärbel Schmidt

1. Materialien und Methoden II

Im Seminar "Materialien und Methoden II - Modegeschichten" bei Prof. Dr. Bärbel Schmidt richteten die Studierenden ihren Blick auf die Moden vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger Zeit(en). Zum Seminarinhalt gehörte die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Modetheorien.

Auszüge aus den Reflexionen von Seminarteilnehmerinnen:

"12 Wochen voller neuer Eindrücke – 12 Wochen voll unterschiedlicher Unterrichtsstunden – 12 Wochen voller didaktisch wertvoller Unterrichtsmethoden und 12 Wochen voll mit neuen Erkenntnissen. Was man alles aus einem Online Seminar rausholen kann, hat jede Einzelne von uns bewiesen!" Friederique

"Im Anschluss an das Seminar eine Gesamtreflexion zu verfassen, stellt für mich eine Herausforderung dar. Nicht, weil ich nicht weiß, was ich schreiben soll, sondern weil ich überwältigt bin von der Fülle an wertvollen Informationen. Ich erinnere mich noch sehr gut an mein Gefühl, als ich davon hörte, dass dieses Semester ausschließlich in digitaler Form stattfinden würde. Ich hatte große Bedenken und war skeptisch, ob ich weiterhin so viel Spaß und Begeisterung für das Textile Gestalten aufbringen würde. Insbesondere das erste Semester hatte mir gezeigt, wie essentiell die Mitarbeit jedes Einzelnen ist und ich konnte mir nicht vorstellen, wie dieses Seminar in digitaler Form aussehen würde. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass ich sehr positiv überrascht wurde. Die technischen Möglichkeiten über StudIP ließen uns dieses Seminar so lebendig abhalten, dass man zwischendurch das Gefühl hatte, sich näher zu sein als nur über eine Internetverbindung. Durch die abwechslungsreiche Gestaltung des Seminars durch die Studierenden konnten die Einheiten sehr kreativ und lebendig gestaltet werden und es hat mir wirklich Spaß gemacht, mich jede Woche von meinen Kommilitoninnen überraschen zu lassen! Es war zudem eine gute Übung, sich im Hinblick auf die zukünftige Unterrichtsplanung auszuprobieren und sich ein Feedback zur didaktischen Planung des Seminars einholen zu können. Insgesamt muss ich sagen, dass ich keine Nachteile durch die digitale Lehre (in diesem Seminar) feststellen konnte, auch wenn es natürlich toll gewesen wäre, sich persönlich zu sehen und sich so auszutauschen. Diskussionen können sicherlich so noch besser stattfinden. Auch mit Blick auf die Zukunft und Ausnahmesituationen wie diese, war es spannend, die digitalen Möglichkeiten in der Lehre kennenzulernen. Ich fühle mich jetzt sicherer im Umgang mit Technik und kann mir gut vorstellen, diese auch in der Schule in einem zunehmend digitalen Zeitalter einzusetzen." Sophie

"Die digitale Lehre hat mich in anderen Fächern positiv überrascht. Im Textilen Gestalten finde ich die digitale Lehre eher mäßig gut, da der persönliche Kontakt in der kleinen Gruppe fehlt. Auch die praktischen Aufgaben und die Gruppenaufgaben sind besser per Augenkontakt zu bewältigen. Man kann nur hoffen, dass es bald wieder anders sein wird :-) Danke für das schöne Seminar! Trotz der Umstände haben wir uns alle sehr viel, vor allem im digitalen Bereich, beigebracht und wir haben uns schöne, abwechslungsreiche Stunden ausgedacht und beschert. Auch das Gruppengefühl kam nie zu kurz." Vanessa

"Corona hat uns nicht nur an unsere Grenzen gebracht, sondern auch viele neue Möglichkeiten eröffnet. Zunächst war ich unsicher, wie wir das Seminar online gestalten würden, da das Seminar Material und Methoden I im vorigen Semester von Wortmeldungen und Diskussionen lebte. Außerdem sollte jede von uns eine Unterrichtsstunde vorbereiten. An sich kein Problem, aber online?! Ich muss sagen, dass man es nicht besser hätte umsetzen können. Jede Unterrichtsstunde an sich war anders, interessant und spannend. Es wurden viele verschiedene Methoden und Medien verwendet: von Gruppenarbeiten, über ein Quiz, bis hin zu YouTube-Videos. Vielfältiger hätte man ein Seminar nicht gestalten können. Jede einzelne Teilnehmerin musste sich in die Lage einer Lehrerin versetzen, zuhause sitzend und vor einem Computer referieren, ohne dass man die anderen Teilnehmerinnen sehen konnte. Das war schon ein merkwürdiges Gefühl." Clara

"Trotz anfänglicher Bedenken bezüglich des Programms und der Atmosphäre haben wir schnell gemerkt, das diese Art des Seminars ganz gut funktioniert. Ein Lob an die ProgrammentwicklerInnen, welche viele verschiedene Facetten eingebracht und so den Unterricht möglichst angenehm gemacht haben. Natürlich nicht vergleichbar mit persönlichem Kontakt und trotzdem machbar. Ich würde mir wünschen, das auch der persönliche Kontakt in der Uni bald wieder möglich ist und man Seminare persönlicher mit Diskussionsrunden und Gruppengesprächen gestalten kann. Dies war dank der Technik auch dieses Semester möglich, es ist jedoch ein anderes Gefühl mehrere Stunden am Stück mit dem Laptop zu reden als direkt mit einer Mitstudentin. Auch die Aufgabe, in Zweiergruppen die Sitzungen selbst zu gestalten, stellte uns vor eine Herausforderung. Jedoch hat dies gut funktioniert. Ich war zu Beginn sehr nervös und hatte Bedenken, dass ich die Sitzung nicht gut vorbereiten kann. Wenn man sich jedoch damit beschäftigt hat und bei der Dozentin dankenswerterweise letzte Fragen klären konnte, hat alles gut funktioniert. Die Stunde hat viel Spaß gemacht und war eine gute Vorbereitung auf den Lehramtsberuf, der auf uns zu kommt." Mona

"Ich muss sagen, dass mir das zweite Semester deutlich besser gefallen hat. Das lag daran, dass wir immer in einer gemeinsamen Interaktionsphase waren. Jede einzelne Person hat sich sehr viel Mühe gegeben, das Seminar vorzubereiten und es sind aufschlussreiche Stunden entstanden. Vor allem die Vielfältigkeit war erstaunlich und wie in den Sitzungen ein roter Faden von Stunde zu Stunde aufgebaut wurde." Alea

"Jede Seminarsitzung wurde von zwei Studierenden vorbereitet und gehalten. Anfangs war ich skeptisch, ob das erfolgreich sein würde in Anbetracht der digitalen Lehre. Ich wurde eines Besseren belehrt. Jede Seminarsitzung wurde von den Studierenden mit so viel Mühe, Sorgfalt und Hingabe gestaltet, dass jede Sitzung einzigartig war. Ich habe von meinen Mitstudierenden neue didaktische Methoden der digitalen Lehre kennengelernt und habe auch selbst bei meiner Seminarsitzung Neues gelernt. So habe ich gelernt, wie wichtig es ist, die Studierenden für Themen zu begeistern. Das ist der erste wichtige Schritt, um eine erfolgreiche Stunde für alle Beteiligten zu gestalten. Didaktisch gesehen ist diese Emotionalisierung sehr wertvoll und sorgt dafür, dass der Unterrichtsstoff besser behalten wird. Ein Aspekt, den ich mir für meinen späteren Lehrerinnenberuf merke. Des Weiteren habe ich gelernt, wie viele Methoden rein virtuell umsetzbar sind. Gruppenarbeiten, Diskussionen, Videos, Rollenspiele und Präsentationen sind vielseitig einsetzbar und erzielen auch digital ihre Wirkung. Da ich davon ausgehe, dass die digitale Lehre ein wichtiger werdender Baustein in der Schule und in der Gesellschaft werden wird, ist es wichtig auf diesem Gebiet gut aufgestellt zu sein und am Puls der Zeit zu arbeiten." Anna-Maria 

2. Seminar Historische Textilien als Quellen der Erinnerung

"Das Seminar war trotz der digitalen Gegebenheiten eine wertvolle Erfahrung, da wir die Möglichkeit hatten, uns kreativ und eigenständig bei eigener Zeiteinteilung und im Austausch mit dem Seminar einer neuen Methode zu widmen."

"Die Online-Meetings und die Gruppenarbeiten haben gut funktioniert. Ich finde, dass gerade theoretische Seminare durchaus online durchgeführt werden können. Bei den praktischen Veranstaltungen stelle ich es mir jedoch schwierig vor. Zunächst fiel es mir schwer, mein Kleidungsstück einzuordnen, was sich aber im Gespräch mit Freunden und Familie erleichterte und ich so passende Literatur für die Analyse bestellen konnte. Generell fand ich die Arbeit im Seminar und auch die Analyse sehr spannend."

"Das Seminar startete mit Sitzungen, in denen die 'Prown-Methode' erarbeitet wurde. Es folgte die Auseinandersetzung mit Kleidungsstücken aus dem Textilarchiv des Fachbereiches, auf welche diese Methode angewandt wurde. Im Laufe des Semesters dienten regelmäßige Termine als Ankerpunkte. Darin wurde gemeinsam (mit eingeschalteter Kamera!) über den individuellen Fortschritt reflektiert und die während der Analyse aufkommenden Fragen beantwortet – alles im Plenum. Diese Ankerpunkte sorgten dafür, dass man sich die Arbeit einteilte, ohne sie unnötig aufzuschieben. Dabei entstand eine Publikation, die sich (erst) in einem gewissenhaften Prozess entfalten konnten. Diese Art der Durchführung tat mir erstaunlich gut: Vor allem den digitalen und doch persönlichen Kontakt zu allen Beteiligten zu halten war angenehm in einer Zeit, in der das Lesen von Texten und das Bearbeiten von Aufgaben einen noch größeren Raum einnahmen als sonst und soziale Kontakte zeitweise auf ein Minimum beschränkt waren. Ein individueller Kompetenzzuwachs fand fachlich, medial und sozial statt."

"Auch wenn ich mir zu Beginn des digitalen Semesters ein viel anstrengenderes und von Vorträgen überschwemmtes  Semester vorstellte, hat sich die Vorstellung im Seminar nicht bewahrheitet. Auf Grundlage der Methode 'Mind in Matter' von Prown wurde uns ein selbständiges Arbeiten ermöglicht, welches durch die Onlinesitzungen gut unterstützt wurde. Dies hat mir gezeigt, dass die digitale Lehre gut umgesetzt werden kann, wenn man von bekannten Mustern wie Gruppenarbeiten und Diskussionen abweicht (die ich in digitaler Form als aufgrund der Distanz als schwieriger und anstrengend empfunden habe) und andere Möglichkeiten wie selbstständiges Arbeiten nutzt."

"Das Seminar war im Vergleich zu anderen Seminaren sehr entspannt, weil ich die Möglichkeit bekam selbstständig zu arbeiten. Trotz der kritischen Lage haben wir es geschafft, eine angenehme Atmosphäre zu schaffen und gemeinsam zu arbeiten. Zu Beginn hatte ich große Sorgen wegen der digitalen Form, doch das Seminar hat mich positiv überrascht, weil die Umsetzung erstaunlich gut funktioniert hat. Daher sehe ich die Digitalisierung eher als eine große Chance, welche uns ermöglicht, neue Lehr- und Lernkonzepte zu entwickeln. Neben Fachlichem und Methodischem habe ich gelernt, mich selbst zu organisieren und meine Zeit gut zu planen. Auch wenn die digitale Lehre sehr erfolgreich und lehrreich war erhoffe ich für das nächste Semester, dass wir die Möglichkeit haben, uns in kleinen Gruppen zu treffen und gemeinsam zu arbeiten."

Feedbacks: Studierende Fachgebiet Textiles Gestalten

Foto: Lucia Schwalenberg

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Figurentheater - Was trägt das Kasperle von heute? (Kopie 1)

Ein Seminar von Mareike Alexander

Eintauchen in eine andere Welt und diese aktiv mitgestalten – im Kern des Seminars steht das Figuren- und Puppentheater mit einem Fokus auf die Ausstattung. Eine Kombination aus Theorie und praxisnahem Arbeiten.

Die Grundlagen des Figurentheaters sowie die Besonderheiten und Herausforderungen dieser Theatergattung bilden den theoretischen Einstieg in das Seminar. So wird es neben der Geschichte des Figurentheaters um die Figur des Kaspers gehen und darüber hinaus um die vielfältigen Darstellungsmöglichkeiten, die diese Theaterform bietet.

In der Theorie scheint ja vieles möglich, doch wie sieht die Welt des Figurentheaters um uns herum wirklich aus? Das „Mensch, Puppe!“ Theater in Bremen öffnet digital seinen Vorhang für uns. Durch Bilder und Videos erhalten die Studierenden einen ersten Einblick von dem, was auf der Bühne geschieht. Nachfolgend dürfen Fragen an die Puppenspielerin Jeannette Luft vom Bremer Figurentheater gestellt werden, die sie dann im Sinne einer corona-kompatiblen Kommunikation auf digitalem Wege beantworten wird. Das Seminar schafft Raum für ein künstlerisch und freies Arbeiten. Grundlagen für die Entwürfe sind kleine Geschichten, zu denen Figuren und Bilder entwickelt werden, um so den Prozess eines Figurentheaters von der ersten Idee über den Entwurf bis zu einem fertigen Kostümbild zu durchleben.

Im Uhrzeigersinn von links nach rechts: 1. Der Prozess/Kafka, 2. Aschenputtel, 3. Werkstatt der Schmetterlinge.

Fotos: Daniel Kunzfeld

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Grundlagen der Nähtechnik

Ein Seminar bei Renate Michalick

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