FB 01: Kultur- und Sozialwissenschaften

Textiles Gestalten


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Textiles Gestalten

Textilien von der Jeans bis zu "Ötzis" Beinkleidern sind Gegenstand von Lehre und Forschung der Textilwissenschaften. Textilien und Kleidung sind maßgebende Teile der materiellen Kultur. Sie werden in ihren gesellschaftlichen Handlungsbereichen Kulturgeschichte (Alltagskultur, fremde und eigene Kultur), Mode- und Kostümgeschichte, Produktions-, Technik- und Sozialgeschichte, Konsumtion, Design, Ökologie und Gestaltung auf ihre gesellschaftliche Bedeutung wissenschaftlich analysiert und methodisch-didaktisch für die Wissensvermittlung in der Schule aufbereitet.

Studentin mit Lampenschirmen als Kleidung

Der Fokus des Faches liegt auf den Inhalten der Sachwelt und Lebensgestaltung, so dass vielfältige Bezüge zu fächerübergreifenden Fragestellungen vorhanden sind, etwa Interkulturelle Bildung, Menschenbild und Mode, Gesundheitserziehung, Gleichberechtigung, Globalisierung oder Erziehung zur Chancengleichheit.

Das Lehrangebot basiert auf einem wissenschaftlichen und gestalterischen Konzept, das an die Alltagskultur und Lebenswelt anknüpft und die kreative Auseinandersetzung mit der materiellen Kultur zum Inhalt hat. Am Beispiel des Textilen werden feinmotorische Fertigkeiten eingeübt, die in der zunehmend virtualisierten Welt verloren zu gehen drohen.

Der besondere Reiz des Lehrangebotes im Bachelorstudiengang liegt im Spannungsfeld von individuellen Erfahrungen mit Textilien und Kleidung im Alltag einerseits und wissenschaftlichen Analysen sowie ästhetisch-praktischer Gestaltung andererseits. Dabei interessieren Fragen nach den Wechselwirkungen zwischen Konsum und Produktion, Ökonomie, Design und Ökonomie.

Ziel des Studiums ist der Erwerb wissenschaftlicher, analytischer, gestalterischer und technischer Kompetenz des Textilien als Grundvoraussetzung für den Beruf der Textillehrerin/des Textillehrers in der Grundschule und der Oberschule (Sek. I).

Fachspezifika an der Universität Osnabrück

Die im bundesrepublikanischen Vergleich außergewöhnlich gut ausgestatteten Werkstätten der Universität Osnabrück ermöglichen kreatives, technisch-gestalterisches und experimentelles Arbeiten in Projekten, einzeln und in Gruppen.

Die Werkstätten zu Weberei, Strickerei, Näherei, Druckerei und Musterentwurf (PC-Pool) sind für handwerkliches und computergesteuertes Arbeiten eingerichtet, so dass modellhaft sowohl handwerklich traditionelle als auch moderne industrielle Verfahren erlernt werden können.

Wesentlich für die Konzeption des Textilstudiums ist die Integration von Fachwissenschaft, Gestaltung und Fachdidaktik mit ihren jeweils spezifischen Lehr- und Lernmethoden.

Studienabschlüsse:

Bachelor Bildung, Erziehung und Unterricht (BEU, 6 Semester)

Master Lehramt an Grund- und Hauptschulen (MED, 4 Semester)

Master Lehramt an Realschulen (MED, 4 Semester)

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TEXTILES GESTALTEN - Kann man das studieren?

Artikel aus: verFilzt Und zugeNäht

Flyer des Textilen Gestalten

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