FB 01: Kultur- und Sozialwissenschaften

Textiles Gestalten


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Stichpunkt

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Studienergebnisse zur TEXTILEN KETTE

Neue Ausstellung in der Galerie Stichpunkt des Textilen Gestaltens

In den Seminaren zur Textilen Kette beschäftigten sich Studierende des Textilen Gestaltens im Sommersemester 2022 mit dem zweiten Teil der Textilen Kette, der sich mit der Veredlung von textilen Flächen bis zum Produkt bzw. bis zur Entsorgung oder dem Recycling befasst.

In den Veranstaltungen setzten sich die Studierenden im zweiten Fachsemester mit den theoretischen und praktischen Grundlagen zum Färben, Marmorieren, Drucken, Sticken, Nähen, Patchworken und Recycling auseinander.

Im Praxisteil gestalteten die Studierenden ein florales Element zu einem passenden Sommerkleid unter Anwendung einer vorher erlernten Technik. Zudem wurde ein mit den erworbenen Fertigkeiten designtes Oberteil entworfen und realisiert.

Die Ergebnisse zeigt eine Ausstellung in der Galerie Stichpunkt des Textilen Gestaltens von August bis September 2022  in der Seminarstraße 33 in Osnabrück.

Weitere Informationen: Universität Osnabrück/Fachgebiet Textiles Gestalten, Dipl. Ing. f. Bekleidungstechnik, Christine Löbbers, 0541-969-4006, christine.loebbers@uos.de

Ausstellungsrealisation: Anja Leshoff, Christine Löbbers

Fotos/Text: Christine Löbbers

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Hohe Schneiderkunst

HOHE SCHNEIDERKUNST

Neue Ausstellung in der Stichpunktgalerie des Textilen Gestaltens

Die Ausstellung HOHE SCHNEIDERKUNST in der Galerie Stichpunkt zeigt die Kooperation des Fachgebietes Textiles Gestalten der Universität Osnabrück und der Draiflessen Collection Mettingen.

In zwei Seminaren im Sommersemester 2021 arbeiteten Studierende mit unterschiedlichen Ausgangspunkten zum Thema: der hohen Schneiderkunst.

Im Seminar „Vom schrägen Fadenlauf zum klassischen Tailleur“, betreut von Christine Löbbers ließen sich Textilstudiernde von großen Couturières wie Madame Grès, Madeleine Vionnet, Christian Dior und Cristóbal Balenciaga inspirieren. Sie fertigten nach detaillierter Recherche eigene, beeindruckende Entwürfe an. Sie experimentierten, ahmten Techniken nach und erprobten handwerkliche Finessen an ihren Kleidungsstücken. Diese wurden in einer Ausstellung im Forum der Draiflessen Collection Mettingen neben den Originalen der Designer*innen gezeigt. Die Konzeption der Ausstellung wurde im zweiten Seminar „Hohe Schneiderkunst - 4 Modeschöpfer*innen - 4 Kleider - 4 x 4 Studierende“ unter museumspädagogischen Aspekten bei Dr.in Maria Spitz erarbeitet.

Vier der im Seminar entstandenen Kleidungsstücke sind aktuell in der großen Galerie zu sehen, weitere Modelle werden im Laufe der Ausstellung gezeigt. In der kleinen Galerie wird ein Einblick in die Arbeitsweisen der hohen Schneiderkunst gegeben.

Weitere Impressionen zur Ausstellung in der Draiflessen Collection auf der Homepage des Fachgebietes Textiles Gestalten: https://www.textil-cms.uni-osnabrueck.de/ueber_uns/aktuelles.html.

Text und Foto: Anja Leshoff

Ausstellungsort: Schaufenstergalerie Stichpunkt, Seminarstr. 33-34, 49074 Osnabrück

Ausstellungszeitraum: 21.01. - 31.03.2022

Weitere Informationen: Prof.in Dr.in Bärbel Schmidt, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

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Erzählstoff

Neue Ausstellung mit Audioführung in der Schaufenstergalerie Stichpunkt

Erzählstoff lautet der Titel einer neuen Ausstellung in der Schaufenstergalerie Stichpunkt des Fachgebietes Textiles Gestalten in der Seminarstraße 33 - 34 in Osnabrück. Textil-Studierende präsentieren ihre Erkenntnisse aus einem Seminar zur Objektrecherche, das in Anlehnung an eine Kooperation mit dem Textile Research Centre Leiden/Niederlande im Wintersemester 2020/21 stattfand. Die Leitung des Seminars lag bei Prof.in Dr. Bärbel Schmidt.

Im Seminar untersuchten die Studierenden die Textilien anhand der Mind in Matter-Methode von Jules David Prown. Die Methode bietet ein Instrumentarium zur wissenschaftlichen Erforschung u. a. von Textilien. Ziel der Forschung ist die Frage, welche Geschichten diese stummen Bekleidungsstücke erzählen können.

Innerhalb des Seminares analysierten zehn Studierende jeweils ein Kleidungsstück ihrer Wahl aus dem Textilarchiv des Fachgebietes. Die untersuchten Kleidungsstücke und die Ergebnisse der Analysen zeigen die Studierenden in der Ausstellung.

Eine Audioführung zur Ausstellung ist über einen QR-Code im Schaufenster der Galerie zu erreichen. Durch die Audioführung werden die Betrachter*innen durch die Ausstellung geleitet und erhalten weitere Informationen zur Prown-Methode. Die einzelnen Analyseschritte werden anhand der gezeigten Kleidungsstücke erläutert.

Fotos: Anja Leshoff

Ausstellungsort: Schaufenstergalerie Stichpunkt, Seminarstr. 33-34, 49074 Osnabrück

Ausstellungsdauer: 12.8. – 15.10.2021

Weitere Informationen: Prof.in Dr. phil. Bärbel Schmidt, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

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Musterschatz

Textilstudierende entwickeln Gewebe für die historische Beiderwandweberei Meldorf

Ausstellung in der Galerie Stichpunkt, Mai/Juni 2021

Die Stiftung Mensch verfügt im Alten Pastorat in Meldorf über eine deutschlandweit einzigartige Beiderwandweberei. Bestandteil der Weberei ist ein historisch gewachsener Musterschatz mit komplexen Jacquardkartenläufen, historischen Webstühlen, Maschinen und Geräten sowie einem Archiv an Gewebezeichnungen und Musterproben. Der Betrieb erfolgt durch die Stiftung Mensch mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Handicap. Die Produktion orientiert sich an historischen Vorlagen.

Durch den Kontakt mit dem Werkstattleiter, Wolfgang Sternberg, entstand die Idee, mit Studierenden neue, zeitlose Entwürfe für die historische Museumsweberei zu entwerfen. Bereits in vorigen Semestern hatten Studierende Entwürfe entwickelt, beispielsweise für eine Bauhaus-Ausstellung des Tuchmacher Museums Bramsche, für den akademischen Schal der Universität Osnabrück oder für ein Sozialprojekt in Sri Lanka. Wolfgang Sternberg hatte im Zuge der Werkstatt-Restrukturierung im Textilen Gestalten bei der Restaurierung des facheigenen Lochkartenjacquardwebstuhles geholfen. Nun bot sich die Gelegenheit zu einer weiteren Zusammenarbeit - eine kulturhistorische Annäherung an die Beiderwandweberei auf zeitgenössischer Basis.

Instandsetzungsarbeiten an den Geräten ermöglichten seit Kurzem das Schlagen von neuen Kartenläufen in Meldorf. Dies eröffnete die Möglichkeit für das Kooperationsprojekt zwischen der Beiderwandweberei der Stiftung Mensch und dem Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück. Angeregt durch die historischen Motive, die in Stand gesetzte Technik und die ursprünglich intendierte Museumspraxis, in der Werkstatt neue Muster zu entwickeln, machten sich die Studierenden an die Arbeit. Ziel war es, zeitlose, geometrische Muster zu entwickeln, die sich mit überschaubarem Aufwand in Jacquardkartenläufe umsetzen lassen könnten. Die aufwändigen historischen Kartenläufe erfordern Tausende von Jacquardkarten, die Karte für Karte geschlagen und zu einem Lauf zusammengenäht werden müssen. Zur praktischen Umsetzung sollten Muster entwickelt werden, die mit ein- bis zweihundert Jacquardkarten im Werkstattbetrieb der Stiftung Mensch umsetzbar sein könnten.

Die Studierenden erarbeiteten sich einen Zugang zur Technik der Beiderwandweberei. Sie beleuchteten Herkunft, Verwendung, Entwicklung, Materialien und Bedeutung der historischen Gewebetechnik. Auf dieser Grundlage erfolgte die Umsetzung der Entwürfe im individuellen und kollektiven Designprozess der Seminarteilnehmerinnen von handgefertigten Skizzen, der Bearbeitung im Bildbearbeitungsprogramm und der Rapportierung bis zur Realisierung als Gewebeprobe am digitalen Handjacquardwebstuhl TC2 des Fachgebietes.

Am Projekt beteiligt waren die Studierenden Canan Barcin, Jessica Kirschmann, Annika Klinkig, Anja Leshoff, Rieke Ohlsen, Sophia Schlimm, Heidrun Schneider, Zeynep Yaman und Beyza Yilmaz. Die Seminarleitung lag bei der Textildesignerin und wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Fachgebietes, Lucia Schwalenberg.

Die Ergebnisse des Kooperationsprojektes zeigt eine Ausstellung in der Galerie Stichpunkt des Textilen Gestaltens von Mai bis Juni 2021 in der Seminarstraße 33 in Osnabrück.

Das Projekt „Musterschatz“ ist ein Beispiel für die Umsetzung von gestalterischen Inhalten im Studium in der Corona-Pandemie: Die Herausforderung war es, trotz strikter Zugangsbeschränkungen in den Werkstatträumen des Textilen Gestaltens die praktische Umsetzung der Entwürfe zu ermöglichen und die Ziele des Seminars zu erreichen. Dank großem Einsatz und Engagement der beteiligten Studierenden und Lehrenden und umsichtiger Einhaltung aller Hygienemaßnahmen gelang die Realisierung von insgesamt fast 40 Designentwürfen am Digitaljaquard des Fachgebietes. Eine Auswahl davon ist in der Ausstellung zu sehen.

Das Fachgebiet Textiles Gestalten bietet den Bachelorstudiengang Bildung, Erziehung, Unterricht sowie die darauf aufbauenden Masterstudiengänge Lehramt Grundschule und Lehramt Haupt- und Realschule an. Ziel des Studiums ist es, zukünftige Lehrerinnen und Lehrer auszubilden, die zu einer breiten wissenschaftlichen und gestalterischen Auseinandersetzung mit der Vielfältigkeit textiler Kultur finden. Das Beiderwandprojekt in Kooperation mit der Stiftung Mensch verband eine gestalterische Aufgabe mit Fragen von Inklusion und kultureller Nachhaltigkeit. Gleichzeitig spannte das Seminar die Brücke zwischen analogen und digitalen Technologien in der Gestaltung und der Produktion von Textilien.

Weitere Informationen: Universität Osnabrück/Fachgebiet Textiles Gestalten, Dipl. Journ./Dipl. Des. Lucia Schwalenberg: 0541-969-4219 / 05103-706424, lucia.schwalenberg@uni-osnabrueck.de

Fotos/Text: Lucia Schwalenberg

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Street-Art wird zur Kleider-Art

Neue Ausstellung in der Galerie „Stichpunkt“ des Fachgebietes Textiles Gestalten

Braucht Streetart-Malerei eine kalte Wand oder lässt sich die Wirkung auch auf einem Trägermaterial erzielen, welches in vielen Punkten das Gegenteil von Stein und Beton ist? Wie könnte das aussehen? Welche Techniken lassen sich bildnerisch nutzen, um eine ähnliche Bildsprache zu erzielen? Welche Intention steckt hinter dem Bild? Bleibt diese bei der Transformation erhalten? Diesen Fragen ist die Textilstudierende Anja Leshoff in ihrem praktisch-methodischen Projekt im Wintersemester 2020/21 nachgegangen.

In ihrer Prüfungsleistung untersuchte sie, ob sich bildnerische Aspekte der Streetart-Malerei in einer angepassten Technik auf ein textiles Kleidungsstück transferieren lassen, ohne dabei ihre Wirkung und die eigentliche Aussage zu verlieren. Dabei sollten die grundlegende Intention des Künstlers/der Künstlerin beibehalten werden, um zu sehen, ob auch ein textiles Medium, welches im starken Spannungsverhältnis zum gewohnten Bildträger der Streetart-Malerei steht, ein „Träger“ von Streetart sein kann. 

Nach der Auseinandersetzung mit verschiedenen Facetten der Streetart-Malerei und dem griechischen Künstler Alexandros Vasmoulakis erstellte Anja Leshoff zunächst ein eigenes Wandbild (Hauswand), welches anschließend mit textilen Techniken auf ein Kleidungsstück (Mantel) übersetzt wurde. Bildnerische Mittel sollten übernommen und an das neue Material angepasst werden, ohne dabei an Gewichtung zu verlieren. Das Ziel war es festzustellen, ob beide „Bildträger“ (Wand und Mantel) die gleiche Wirkung haben oder ob Streetart-Malerei ausschließlich auf Wänden funktioniert.

Ob Anja Leshoff ihr Ziel erreicht hat, können die Betrachter_innen in der Galerie Stichpunkt bis zum 30. April 2021 in der Seminarstraße 34 überprüfen.

Ausstellungsort: Universität Osnabrück/Textiles Gestalten, Galerie „Stichpunkt“, Seminarstr. 33-34, 49074 Osnabrück

Ausstellungsdauer: 25. März bis 30. April 2021

Weitere Informationen: Textiles Gestalten, Prof.in Dr. phil. Bärbel Schmidt, 0541 969-4217, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

Fotos: Anja Leshoff

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Mind in Matter

Neue Ausstellung in der Galerie „Stichpunkt“ des Fachgebietes Textiles Gestalten

Das Fachgebiet Textiles Gestalten gewährt mit der neuen Ausstellung „Mind in Matter“ in seiner Galerie Stichpunkt in der Seminarstraße 33 in Osnabrück Einblicke in die digitale Lehre und in das facheigene Textilarchiv. Sowohl die Ausstellung als auch die parallel entstandene Broschüre mit dem Titel „Ein Textilarchiv als Datenpool der Kulturgeschichte. Description – Deduction – Speculaton“ sind Ergebnisse des von Prof. Dr. Bärbel Schmidt geleiteten Seminares „Historische Textilien als Quellen der Erinnerung“.

Das Seminar sollte ursprünglich den Auftakt des vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur finanzierten Projektes „Erzählstoff – Forschungsbasierte Notizen über das vestimentäre Gedächtnis des deutschen Kleidungsbestandes im Textile Research Centre“ in Leiden bilden. Im Textilarchiv des Textile Research Centre in Leiden sollten historische Textilien von Studierenden nach wissenschaftlichen Kriterien inventarisiert und bearbeitet werden. Aufgrund der Pandemie konnten weder das Vorbereitungsseminar noch die Exkursion nach Leiden wie geplant stattfinden. Die Exkursion musste auf unbestimmte Zeit verschoben und das Seminar von analog auf digital umgestellt werden. Das Fachgebiet Textiles Gestalten ist in der glücklichen Lage, über ein kleines Textilarchiv zu verfügen, das über Jahrzehnte durch die unsystematische Ansammlung von Textilien aller Art, Kleidung, Haushaltstextilien und Accessoires zu einem umfangreichen Sammelsurium geführt hat.

Statt Textilien deutschen Ursprungs in Leiden wissenschaftlich zu bearbeiten, entschlossen wir uns, das Augenmerk auf die im Fach vorhandenen Textilien zu lenken, deren Inventarisierung zudem gerade abgeschlossen war. Aufgrund der vorherrschenden Sicherheitsvorkehrungen erhielten die Studierenden zu Beginn des Sommersemesters 2020 zugeteilte Kleidungsstücke mit gebührendem Abstand im Innenhof der Seminarstraße 33-34. In den ersten digitalen Sitzungen erarbeiteten wir uns die Methode „Mind in Matter“ des amerikanischen Kunsthistorikers Jules David Prown. Es folgten selbständige Arbeitsphasen, in denen die Studierenden die ihnen zugeteilten Artefakte mit Hilfe der drei Untersuchungsschritte „Descripton – Deduction – Speculation“ bearbeiteten. Die Textilien mussten in einem ersten Schritt genauestens beschrieben und gefundene Daten anschließend interpretiert werden. Unter Hinzunahme von weiteren Quellen wie wissenschaftlichen Fachbüchern bzw. Aufsätzen, Zeitschriften und Katalogen oder durch eine gezielte Nachfrage der vestimentären Erlebnis- und Erinnerungsgeschichten von Großeltern oder Eltern mussten weitere Informationen zu den Textilien recherchiert werden. Die reale Seite des digitalen Seminars bestand darin, der Geschichte des jeweiligen Objektes so nahe wie möglich zu kommen. Mit der Bearbeitung der Kleidungsstücke durch die Studierenden ist ein bedeutender Schritt zur Überführung des textilen Sammelsuriums in eine universitäre Sammlung gelungen.

Sowohl die jetzt eröffnete Ausstellung ist wie die fachinterne Broschüre als alternative Prüfungsleistung von den Studierenden Anna-Katharina Kestel, Catharina Lanver, Naina Reuter (Ausstellung) und von Svenja Borchert, Pia Brillen, Marie-Theres Kempermann, Olivia Wetzel (Broschüre) konzipiert worden. Aufgrund der Pandemie installierten Alexander Büsing und Jürgen Menkhaus die Ausstellung.

Fotos: Wolfgang Sparenberg (Mantelfotos), Pauline Becking (Maßbandfoto)

Ausstellungsort: Textiles Gestalten, Galerie „Stichpunkt“, Seminarstr. 33-34, 49074 Osnabrück

Ausstellungsdauer: 5. März - 30. April 2021

Informationen: Textiles Gestalten, Prof. Dr. phil. Bärbel Schmidt, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

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WEIBLICH – MÄNNLICH - DIVERS

Ausstellung von Textilstudierenden in der Galerie „Stichpunkt“


Eine neue Ausstellung „WEIBLICH – MÄNNLICH – DIVERS: Ein Unisex-Kleidungsstück, das (Gender-) Grenzen sprengt“ präsentiert das Fachgebiet Textiles Gestalten in der Galerie „Stichpunkt“, Seminarstraße 33-34, Osnabrück bis zur Jahreswende 2020.

Unter Leitung von Annette E. Schneider beschäftigten sich Studierende des Textilen Gestaltens im Sommersemester 2020 mit gesellschaftlichen Konventionen und deren teilweiser Auflösung durch individuelle und geschlechtsspezifische Bedürfnisse in einer pluralistischen Gesellschaft mit immer weiter sich öffnenden Grenzen. Nach Auslotung der Bedürfnislage und deren Analogie in der Kleidung, entwickelten die Studierenden in Gruppenarbeit ein Unisex-Kleidungsstück, das diese Anforderungen erfüllt.

Da das Seminar unter strengen Corona-Sicherheitsauflagen realisiert wurde, flossen Reflektionen zu Fragen wie Schutzbedürfnis und Erweiterungspotenziale von begrenzten Möglichkeiten nicht nur geschlechtsbedingter, sondern allgemein menschlicher Art ein und bestimmten den Gestaltungsprozess wesentlich.

Für das von der Entwurfszeichnung, über die Schnittkonstruktion und den Zuschnitt bis zur Fertigung entstandene Kleidungobjekt wurde in einem weiteren Schritt eine Fotostrecke konzipiert und realisiert. Diese visualisiert sowohl die genderübergreifenden Möglichkeiten und Situationen, die bedingt durch dieses Kleidungsobjekt erlebbar werden, als auch die Komplexität und Flexibilität dieses Objektes, das sich den Bedürfnissen unterschiedlichster Träger*innen und Lebenssituationen anpasst und die freie Nutzung jenseits tradierter Konventionen und damit verbundener Einschränkungen ermöglicht.

Studierende: Jana Gussenberg, Desirée Harmel, Lena Hilker. Jessica Kirschmann, Anja Leshoff, Rieke Ohlsen, Beyza Yilmaz

Lehrbeauftragte: Annette E. Schneider

Kleidungsobjekt mit Schnittkonstruktion: Alle Studierenden

Fotostrecke: Jessica Kirschmann (Konzeption und Realisation), Lena Hilker (Konzeption)

Zeichnungen: Jana Gussenberg, Anja Leshoff, Beyza Yilmaz

Ausstellungsort: Universität Osnabrück/Textiles Gestalten, Galerie „Stichpunkt“, Seminarstr. 33-34, 49074 Osnabrück

Ausstellungsdauer: 20. Oktober 2020 – 31. Dezember 2020

Informationen: Textiles Gestalten, Prof. Dr. phil. Bärbel Schmidt, 0541 969-4217, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

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Nähen von textilen Masken

Ausstellung in der Galerie Stichpunkt

In Deutschland - und der ganzen Welt -  fehlt es derzeit an Masken. Da niemand ausschließen kann, sich  zwischenzeitlich angesteckt zu haben und das Virus ohne eigenes Krankheitsgefühl weiterzugeben, empfehlen immer mehr Ärzte das Tragen einer einfachen, selbstgenähten Maske. Die idealerweise aus Baumwollstoff selbst genähte Maske schützt zwar nicht vor der eigenen Ansteckung mit dem Corona-Virus, sie kann aber nach Aussage des Präsidenten der Bundesärztekammer bei der Eindämmung des Corona-Virus sinnvoll sein. Tröpfchen, die beim Sprechen, Husten oder Niesen entstehen, können von der Maske, auch wenn sie aus Stoff ist, abgefangen werden.

Es ist daher sinnvoll, im öffentlichen Raum eine Maske zu tragen, wobei unbedingt der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden muss. Auch die Bundesregierung empfiehlt inzwischen dringend das Tragen von Masken im öffentlichen Raum.

Prof. Dr. Stefan Reuter, Infektiologe am Klinikum Leverkusen, weist auf der Homepage des Klinkums darauf hin, dass das Tragen der Mund-Nase-Maske zweckmäßig ist: „In gewisser Weise ist es jetzt eine Form des gegenseitigen Respekts, einen Mundschutz zu tragen,“ und er betont: „Wenn ich in die Öffentlichkeit gehe, zum Beispiel zum Einkaufen, dann schütze ich mit der Maske meine Mitmenschen – aus Höflichkeit und aus Verantwortungsbewusstsein.“ (https://www.klinikum-lev.de/naehanleitung-mund-nase-maske.aspx).

Das Fachgebiet Textiles Gestalten reagiert mit seiner neuen Ausstellung in der Galerie Stichpunkt, Seminarstr. 33-34, auf den Bedarf an selbstgenähten Masken. Ausgestellt ist ein Phasenmodell der Herstellung einer Mund-Nase-Maske, weitere Informationen runden das Thema ab. Das Fachgebiet weist darauf hin, dass es bei der Herstellung der Masken wichtig ist, dass die Maske einen Draht (oder ähnliches) hat, sodass die Maske um die Nase gelegt werden kann. Zudem muss ein Stoff verwendet werden, der nach dem täglichen Gebrauch bei 90 Grad gewaschen werden kann. Ansprüche, die Stoffe aus Baumwolle erfüllen.

Text, Fotos und weitere Informationen: Prof. Dr. Bärbel Schmidt, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de.

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Konsum, Weihnachten und Fairo Moda

Ausstellung in der Galerie „Stichpunkt

Eine neue Ausstellung „Konsum, Weihnachten und Fairo Moda“ präsentiert das Fachgebiet Textiles Gestalten in der Galerie „Stichpunkt“, Seminarstraße 33-34, Osnabrück bis zum Frühjahr 2020.

Rund 60 neue Kleidungsstücke kaufen deutsche Kunden und Kundinnen durchschnittlich pro Jahr. Viele Teile landen ungetragen in Altkleider-Containern. Vor diesem Hintergrund hat die Studentin Lesley-Ann Baldwin in ihrer Bachelorarbeit ein Konzept für eine nachhaltige Kleider-Tauschbörse entwickelt. Studierende sollen zukünftig Kleidungsstücke ausleihen und tauschen können, anstatt sie wegzuwerfen. Unter dem Namen "Fairo Moda" soll das Projekt in Kürze in den Räumlichkeiten des Textilen Gestaltens in Osnabrück starten. Die Verleihstelle "Fairo Moda" ist Teil des geplanten Moduls "Nachhaltigkeitsmanagement", das in Lehre und Forschung über die umweltschädlichen und sozial unverträglichen Zustände in der Modeindustrie aufklärt und an individuellen und gesellschaftlichen Strategien dem entgegen zu wirken arbeitet.

„Das Prinzip ähnelt dem einer Bibliothek – nur mit Kleidung statt mit Büchern," so Lesley-Ann Baldwin.  Baldwin will zudem mit lokalen und überregionalen, nachhaltig produzierenden Jungdesignerinnen und –designern kooperieren. Das Projekt wird in der Lehre zum Thema nachhaltiger Konsum von Prof. Dr. Bärbel Schmidt begleitet.

Erstmals zum Ball der Universität Osnabrück im Januar 2020 soll es Studierenden möglich sein, ihr Ball-Outfit ressourcenschonend zu tauschen. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze.

Ausstellungsort: Textiles Gestalten, Galerie „Stichpunkt“, Seminarstr. 33-34, 49074 Osnabrück

Ausstellungsdauer: 2. Dezember 2019 – 31.März 2020

Informationen: Textiles Gestalten, Prof. Dr. phil. Bärbel Schmidt, baerbel.schmidt@uni-osnabrueck.de

Foto: Lucia Schwalenberg

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Erfahrungsort Kleidung

Ausstellung „Kleidung als Erfahrungsort“ in der Galerie „Stichpunkt“

Eine neue Ausstellung „Kleidung als Erfahrungsort“ präsentiert das Fachgebiet Textiles Gestalten der Universität Osnabrück ab Montag, 21. Oktober für sechs Wochen in der Galerie „Stichpunkt“, Seminarstraße 33-34, Osnabrück. Im Rahmen der Erstsemesterwoche wird die Ausstellung durch Führungen von Studierenden für Studierende ergänzt.

Kleidung ist der uns unmittelbar umgebende Raum, in dem wir leben. Das darin Erlebte bleibt als Erfahrung oder als sichtbare Spur haften. Derart „markierte“ Kleidungsstücke sind Sammelstelle und Konzentrat von existentiellen oder beiläufigen Erlebnissen: Kleidung wird zum „Erfahrungsort“. Das Hemd in seinen unterschiedlichen Erscheinungsformen - ob Unterhemd, Nachthemd, Erstlingshemd, Taufhemd oder Sonntagshemd - ist unserem Körper am nächsten und begleitet uns durch das gesamte Leben. Es ist prädestiniert als „Erfahrungsort“.

Ausgehend von individuell Erlebtem haben Studierende unter Anleitung der Lehrbeauftragten Annette E. Schneider im Textilen Gestalten Grundformen von Hemden ausgewählt und hergestellt. Danach wurden die selbstgefertigten Stücke getragen und die darin gemachten oder erinnerten Erlebnisse dokumentiert. Die so entstandenen Spuren auf der Kleidung wurden durch Nachbearbeitung intensiviert und bewusst gemacht. In einer letzten Phase wurden alle Hemd-Objekte in Teamarbeit zu einer Installation zusammengesetzt.

Führungen mit Studierenden:
Montag, 21.10.2019, 17.30 - 18.00 Uhr
Dienstag, 22.10.2019, 12.00 - 13.30 Uhr
Donnerstag, 24.10.2019, 13.30 - 14.00 Uhr

Ausstellungsdauer: 21.10. - 30.11.2019

Ausstellungsort:
Universität Osnabrück/Textiles Gestalten, Galerie „Stichpunkt“, Seminarstr. 33-34, 49074 Osnabrück

Beteiligte Studierende: Meike Ammermann, Özdem Kaya Arslan, Marie Fink, Carolin Jankowski, Carolin Krüger, Katharina Lehmann, Anja Leshoff, Tamara Olmer, Lisa Verheyden.

Fotos: Lisa Verheyden (links oben), Lucia Schwalenberg (links unten), Annette E. Schneider (alle weiteren).

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Alles andere als Bandsalat

Ausstellung in der Galerie "Stichpunkt"

Was tun mit alten Kassetten- und Videobändern? Das zeigen Studierende des Fachgebietes Textiles Gestalten der Universität Osnabrück in der Ausstellung "Tape Art goes Textil". Unter Anleitung der Künstlerin Katrin Lazaruk setzten sie sich künstlerisch mit den Bändern auseinander. Die Studierenden strickten, häkelten, nähten, webten und stickten mit den Datenträgern zunächst Arbeitsproben, um die Verarbeitung des Recyclingmaterials zu analysieren.

"Das Kassettenband ist tatsächlich ein wenig störrisch, wenn man es verarbeiten möchte. Zum einen klebt das Band an den Fingern und zum anderen reißt es sehr leicht. Ich habe beispielsweise versucht, das Band mit einer Strickliesel bzw. Strickmühle zu bearbeiten. Das war nicht möglich. Mit etwas Übung gingen die Techniken wie Stricken, Häkeln oder Weben dann aber doch gut von der Hand," so der Textil-Student Kevin-Alexander Büsing, der am Seminar teilnahm. An der Veranstaltung gefiel ihm die gute Anleitung durch die Künstlerin, die die Studierenden in ihren Schaffensprozessen tatkräftig unterstützte und großen Freiraum für Entstehung eigener Produkte ließ.

Die Hauptaufgabe im Seminar bestand darin, eine Maske herzustellen. Als Grundkonstrukt diente ein Nylonstrumpf, auf dem das Kassettenband verarbeitet wurde. "Die individuelle Maske sollte die besonderen inneren Eigenschaften des/der Einzelnen nach Außen tragen und zudem mindestens drei textile Techniken beinhalten. Deshalb beschäftigten sich die Studierenden im ersten Schritt zunächst mit sich selbst, mit ihren Eigenschaften, Charakterzüge und ihrer Außenwahrnehmung, bevor sie im zweiten Schritt Skizzen erarbeiteten, in denen sie ihre besonderen inneren Merkmale künstlerisch darstellen und schließlich textil umsetzten," so Katrin Lazaruk.

Für die Ausstellung wurden die fertigen Masken am Ende des Seminars fotografisch inszeniert.

Foto: Katrin Lazaruk.

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Traditionelle Textilhandwerke

Weltkulturerbe Blaudruck und Stipwerk: Ausstellung in der Galerie "Stichpunkt!"

Der Blaudruck in Deutschland ist Dank des Einsatzes des Blaudruckers Georg Stark aus Jever am 28. November 2018 in die UNESCO-Liste des Immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen worden. Im Frühjahr 2018 gelang es Georg Stark Gelder einzuwerben für eine kooperative Wanderausstellung zum Blaudruck und zum holländischen Stipwerk, das auf der niederländischen Weltkulturerbeliste verzeichnet ist. Bis Ende April sind Werke von Textilstudierenden der Universität Osnbrück zu diesem Thema nun in der Galerie „Stichpunkt!“ an der Seminarstraße 33 in Osnabrück zu sehen.

Mitte 2018 trat der Blaudrucker mit dem Anliegen, Exponate für ein junges Publikum zu kreieren, an das Fach Textiles Gestalten der Uni Osnabrück heran, das diese Idee sofort aufgriff. Im Wintersemester 2018/19 setzten sich Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Bärbel Schmidt und der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Christine Löbbers im Seminar „Weltkulturerbe: Blaudruck und Stipwerk“ mit den beiden historischen Handwerkstechniken auseinander. Im Fokus stand die Überlegung, wie diese beiden Techniken im Bewusstsein der Bevölkerung verankert werden bzw. welche Produkte helfen können, beide Techniken in unser Alltagsbild zurück zu holen.

Als Einstieg diente der Besuch in der Starkschen Blaudruckwerkstatt in Jever. Der Handwerker erörterte den Studierenden beide Verfahren mit großer Leidenschaft und Engagement. Nach diesem inspirierenden Ausflug in die Welten des Blaudruckens und Stipwerks stürzten sich die Textilstudierenden mit immer wieder neuen Ideen in die Planungs- und Umsetzungsarbeiten. Trotz des vorhandenen Zeitdrucks - die Objekte sollten bereits im November 2018 im Textile Research Centre in Leiden ausgestellt werden - kannte der Schaffensdrang keine Grenzen.

So ist es kein (blaues) Wunder, dass zahlreiche, moderne Kleidungsstücke und Arbeiten aus den Blaudruckstoffen entstanden sind, die der Blaudrucker eigens nach den Wünschen der Studierenden hergestellt hatte. Die Niederländer versorgten die Studierenden ebenfalls mit einem Konvolut an Stipwerk-Stoffen. Sich der Wertigkeit der Stoffe bewusst, entwickelten die Studierenden Objektideen selbst für kleinste Stoffstückchen, um die wertvollen Textilien nahezu vollständig zu verarbeiten und im Zero Waste Verfahren der Nachhaltigkeit gerecht werden.

Nach den Präsentationen im Textile Research Centre in Leiden und der Blaudruck-Werkstatt in Jever sind die studentischen Arbeiten gemeinsam mit Arbeiten des Stoffdruckers bis Ende April 2019 in der Galerie "Stichpunkt!" zu sehen. Im April wird Georg Stark in einem Vortrag Einblick in die Welt des Blaudruckens geben.

An der Ausstellung mitgewirkt haben Julia Falke, Gesche Hillmann, Marie-Theres Kempermann, Ann-Kathrin Leimkuhle, Caroline Polaczyk, Naina Reuter und Julia Schaller.

Foto: Prof. Dr. Bärbel Schmidt

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Bluejeans: Mythos oder Marketing

Ausstellung in der Galerie Stichpunkt

Die Bluejeans gehörten 1968 nicht unbedingt zum Outfit politischer Aktivisten, auch wenn die Werbung sie Jahre später zur ‘Revoluzzerhose’ machte. Die Protagonisten der Protestbewegung waren eher konventionell gekleidet.

Erst in den 70er Jahren wurden die Bluejeans für viele Jugendliche zum begehrten Kleidungsstück, mit dem sie sich gegen enge, bürgerliche Konventionen ihrer Zeit auflehnen wollten.

Heute sind die Bluejeans weltweit Massenware. In der Osnabrücker Innenstadt tragen an manchen Tagen bis zu 70% der Passantinnen und Passanten eine Bluejeans. Was bringt so viele Menschen in unserer augenscheinlich individualisierten Welt zu dieser freiwilligen Uniformierung? Gehen sie der Jeanswerbung auf den Leim, die Bluejeans mit alten Klischees und neuen Details zum modischen Dauerbrenner macht? Oder entscheiden sich viele Menschen einfach nur für unempfindliche, strapazierfähige Hosen, die zu allem passen?

Die englischen Anthropologen Sophie Woodward und Daniel Miller kommen auf Grund einer Fallstudie in London zu einem ganz anderen Schluss. Sie sehen Bluejeans heutzutage vor allem als ein ‚neutrales’ Kleidungsstück, dass es erlaubt, unauffällig und unerkannt in der Masse unterzutauchen. Eine interessante These angesichts einer unsicher gewordenen Welt und Menschen voller Zukunftsängste, in der ein persönliches Statement höchstens noch auf Instagram gewagt wird und Provokationen schnell gefährlich werden können.

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Ein T-Shirt namens "Che" - Facetten einer Ikone

Eine Ausstellung in der Schaufenstergalerie Stichpunkt zeigt die Ergebnisse der Studierenden aus der Veranstaltung „Hilfe, mein T-Shirt kann sprechen“ unter der Leitung von Reiner Wolf. Das Seminar im Sommersemester 2018 ist Teil der Reihe "Protest und Aufbruch -' 68'" in Osnabrück.

Die Exponate verdeutlichen den historischen Wandel, den das Konterfei des ehemaligen argentinischen Guerillakämpfers „Che“ Guevara seit seiner Exekution 1967 in Bolivien durchlaufen hat. Das Antlitz avancierte zur Identifikationsfigur für eine politisierte westliche Jugend, die den Aufstand probte. Der Bedeutungsgehalt des Che-Motivs löste sich im Laufe der Zeit von seinem politischen Bezug und stand für ein allgemeines Freiheitsgefühl.

Finissage: Donnerstag, 18. Oktober 2018, 18 Uhr.

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Gedankenbild - Zeichensprache - Modebild

Ausstellung in der Galerie Stichpunkt

In der Ausstellung “Gedankenbild - Zeichensprache - Modezeichnen“ zeigen Studierende des Textilen Gestaltens in den neuen Erweiterungsräumen der Galerie Stichpunkt zeichnerische Entwurfskonzepte und deren Entwicklun. Die Arbeiten sind im gleichnamigen Seminar unter der Leitung von Annette E. Schneider entstanden.

Die Bleistiftzeichnungen spiegeln den inneren gestalterischen Prozess wieder.

Jeder Gestaltungsprozess beginnt mit einem Gedanken - einem inneren Bild oder eben Gedankenbild. Dieses Gedankenbild muß übersetzt werden in  die Sprache der Zeichen, um sichtbar zu werden. Mittels dieser Zeichensprache wird das innere Gedankenbild sozusagen bekleidet und setzt Entwurfs-Konzeptionen frei. So entstehen Modezeichnungen, die diesen Prozess visualisieren.

Bestandteil des Seminars sind außer der künstlerischen Arbeit die Ausstellungskonzeption sowie die Flyer- und Plakatentwürfe.

Die Eröffnung mit Einführung am Donnerstag, den 18.10.18 um 18.30 Uhr in der Galerie Stichpunkt, Foyer Seminarstr. 33, Gebäude 04/Raum E01.

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